So wie viele Menschen ein Instrument spielen, spiele ich mit Licht. Das Instrument tritt dabei in den Hintergrund. Es muss kein besonders gutes Instrument sein, denn das Foto mache ich. Ein gutes Instrument macht mehr Spaß, als ein weniger gutes, und dies ist in der Musik auch so.
Meine Wurzeln liegen in der analogen Fotografie, angefangen mit einer Canon FTb. Die Arbeit in der Dunkelkammer gehörte auch mal dazu und die Bezeichnungen der Hilfsmittel in der heutigen Bildbearbeitung tragen noch immer die Namen der Hilfsmittel aus der analogen Zeit: Maske, Abwedeln, Zuschneiden… Ich denke, dass es gut ist: die Möglichkeiten in der digitalen Nachbearbeitung sind schneller, besser, zuverlässiger und kostengünstiger (bis hin zu KI-unterstütztem Entfernen von Elementen, die mich stören). Die Bildbearbeitung soll mir dabei helfen, meine Gedanken umsetzen zu können und dann läuft es einfach.
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die Fotos sind mein Eigentum: © Michael Graf, archigraf.de
